Lokale Medien vor Ort wollen von einem hochrangigen Militärsprecher erfahren haben, dass man dort offenbar davon ausgeht, dass das U-Boot gesunken sein und nun rund 700 Meter unter der Wasseroberfläche auf dem Meeresgrund liegen könnte. Offiziell wurde diese Meldung jedoch noch nicht bestätigt. Wie es den an Bord befindlichen Seeleuten geht, ist ebenfalls unbekannt. Das indonesische Militär hat sofort reagiert und bereits Rettungsschiffe zur vermuteten Unglücksstelle geschickt. Bei der Suche nach dem Unterseebot soll Indonesien bereits die Regierungen von Australien und Singapur kontaktiert haben, damit diese bei der Suche nach dem U-Boot Hilfe leisten. Ursprünglich war die "KRI Nanggala (402)" von der Howaldtswerke-Deutsche Werft ab dem Jahr 1977 in Kiel gebaut worden. Einige Jahre später war das Boot dann von Deutschland aus in Betrieb genommen worden. Letzmalig soll die "KRI Nanggala (402)“ vor knapp 10 Jahren im Jahr 2011 einer Wartung unterzogen worden sein. Das U-Boot ist fast 60 Meter lang und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 25 Knoten.