Vorerst sollen die Modellprojekte in der Schlei-Region und in Eckernförde im Zeitraum vom 19. April bis zum 15. Mai laufen. Sollte alles perfekt laufen und die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 bleiben, dann soll das Projekt auch über das Ablaufdatum hinaus verlängert werden. Sollte es zu einer Überlastung des lokalen Gesundheitswesens kommen, dürfen die Projekte durch die örtlichen Gesundheitsämter abgebrochen werden. Während in der Schlei-Region lediglich die Außengastronomie öffnen darf, werden in Eckernförde auch die Innenbereiche der Restaurants und Cafés wieder Gäste empfangen dürfen. Dazu müssen allerdings die bekannten Corona-Regeln wie Abstand zwischen den Tischen, die mögliche Verfolgung der Kontakte und eine begrenzte Anzahl von Gästen an einem Tisch eingehalten werden. Zugangsvoraussetzung ist ein negativer Corona-Test. Dabei muss es sich um einen Antigen-Schnelltest eines medizinischen Dienstleisters handeln, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Nutzer der Außengastronomie müssen hingegen keinen Test vorweisen.
In den nächsten Wochen könnte das Modellprojekt auch noch weiter ausgeweitet werden. Bereits jetzt stehen die Urlaubsregionen der Lübecker Bucht, Büsum, sowie Nordfriesland in den Startlöchern. Dort will man wohl Ende April/Anfang Mai nachziehen. Auch die Betreiber von Gastronomie und Hotels bereiten sich bereits langsam auf die Öffnung vor. Allerdings müssen auch dort die Inzidenzwerte mitspielen. Das geplante Modellprojekt in der Lübecker Bucht musste wegen zu hoher Inzidenwerte gerade erst um eine Woche verschoben werden. Bisher darf in dieser Region lediglich die Außengastronomie geöffnet werden. Bleibt zu hoffen, dass die Inzidenzwerte einen Start der Projekte schon bald in mehreren Regionen erlauben.