Kann das gefürchtete Coronavirus etwa nur durch ständige Impfungen besiegt werden? Diese Befürchtung äusserte nun der Vorstand des amerikanischen Pharmaunternehmens Pfizer, Albert Bourla (59). Nach dessen Ansicht wird vermutlich eine 3. Impfung innerhalb der ersten 12 Monate gegen das Virus notwendig werden. Danach könnten dann jährliche Auffrischungen der Impfung fällig werden.
Diese Vermutungen von Pfizer-Vorstand Albert Bourla lassen nichts Gutes vermuten. Denn der Pfizer-Chef rechnet damit, dass sich die Menschen in Zukunft regelmäßig jedes Jahr gegen das Coronavirus impfen lassen müssen. Demnach soll eine 3. Impfung gegen das Virus innerhalb des 1. Jahres erfolgen. Danach wird nach Bourlas Meinung zusätzlich eine jährliche Impfung zur Auffrischung des Impfschutzes notwendig sein. "Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung, aber all das muss noch bestätigt werden“, erklärte Bourla gegenüber dem US-Sender CNBC. Zudem müssen man die Entwicklung der Covid-19-Varianten weiter genau im Auge behalten. Um die Pandemie vollständig in den Griff zu bekommen müsse man die Anzahl der für das Virus anfälligen Personen so klein wie möglich halten. "Es gibt Impfstoffe wie Polio, bei denen eine Dosis ausreicht“, machte Bourla deutlich. "Und es gibt Impfstoffe wie Grippe, die man jedes Jahr braucht. Das Covid-Virus ähnelt eher dem Influenzavirus als dem Polio-Virus“, vermutet Bourla, der deshalb annimmt, dass die Impfungen wohl jedes Jahr aufgefrischt werden müssen.