Panikmache um sonst? Britische Corona-Mutation offenbar nicht tödlicher als Ursprungsvariante

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Panikmache um sonst? Britische Corona-Mutation offenbar nicht tödlicher als Ursprungsvariante

News (2 / 1) 14.04.2022 23:33 / Peter Symbolbild imago


Auch zweite Studie bietet keine Anhaltspunkte auf höhere Sterblichkeit durch britische Corona-Mutante

Bei der zweiten Studie, die in der Fachzeitschrift "The Lancet“ veröffentlicht wurde, hatten die Wissenschaftler dann die Symptome der Patienten ausgewertet. Dazu hatten sich die Forscher auch die Gensequenzierung angeschaut, die Aufschluß darüber gegeben haben, an welcher Corona-Variante die Patienten tatsächlich erkrankt waren. Genau wie bei der ersten Studie gab es auch hier keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Schwere der Erkrankung, sowie der nachweisbaren Langzeitwirkungen einer Corona-Infektion. Allerdings bestätigten die Forscher in diesem Zusammenhang eine deutliche Erhöhung des sogenannten R-Wertes durch die britische Corona-Mutante. Dies bestätigt eine deutlich einfachere Übertragung der Corona-Mutante. Beide Studien hatten während des vergangenen Winters in London stattgefunden, wo zu diesem Zeitpunkt eine explosionsartige Ausbreitung der Variante B.1.1.7 stattgefunden hatte.

Trotzdem gaben die Wissenschaftler an, dass weitere Studien notwendig seien, um die nun erhaltenen Kenntnisse zu bestätigen.