Einer größeren Öffentlichkeit wurde Elke Büdenbender vor ihrer Zeit als First Lady bekannt. 2010 spendete der damalige SPD-Fraktionschef seiner schwer kranken Frau eine Niere. "Ein ganz großes Geschenk", sagt sie heute. Sie ist stolz auf ihren Ehemann. "Er ist ein großartiger Präsident, finde ich - auch wenn ich damit meinen eigenen Mann lobe."
Als er Bundespräsident wurde, hat sie auf ihr Richteramt verzichtet - und stattdessen die Position der First Lady eingenommen, mit unzähligen Terminen, ohne Gehalt, ohne Rentenansprüche. "Ich habe mir gut überlegt, ob ich für diese fünf Jahre aus meinem Beruf aussteige. Heute weiß ich, dass es richtig war, denn die Aufgabe ist extrem spannend und ich empfinde es als großes Privileg, noch einmal etwas anderes zu machen und danach wieder in mein Richteramt zurückkehren zu dürfen."
Hätte sie vor zwei Jahren abgelehnt, hieße der heutige Bundespräsident wohl nicht Steinmeier. "Mein Mann hat ja schon einmal gesagt, dass er das Amt ohne meine Unterstützung nicht angenommen hätte."