Amoklauf! 10 Menschen in Supermarkt erschossen - grausame Bluttat macht fassungslos!

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Amoklauf! 10 Menschen in Supermarkt erschossen - grausame Bluttat macht fassungslos!

Blaulicht (2 / 1) 24.03.2022 00:34 / Frank Symbolbild imago


US-Präsident Joe Biden sei über die Geschehnisse in Boulder auf dem Laufenden gehalten worden, schrieb seine Sprecherin Jen Psaki im Onlinedienst Twitter. Colorados Gouverneur Jared Polis sprach von einer "sinnlosen Tragödie". Auch Boulders Bürgermeister Sam Weaver äußerte sich erschüttert über die Gewalttat.

Erst in der vergangenen Woche hatten tödliche Angriffe auf drei Massagestudios im Bundesstaat Georgia die USA erschüttert. Acht Menschen wurden erschossen, unter ihnen sechs Frauen asiatischer Herkunft.

Biden hatte sich im Februar für eine Verschärfung des Waffenrechts ausgesprochen. "Diese Regierung wird nicht die nächste Massenschießerei abwarten, bis sie diese Forderung beherzigt", sagte er. Er appellierte an den Kongress, eine "vernünftige" Waffenreform auf den Weg zu bringen. Der Präsident forderte Hintergrundüberprüfungen "für alle Waffenverkäufe" und ein Verbot von Sturmgewehren und Magazinen mit hoher Kapazität.

Die "Seuche der Schusswaffengewalt" müsse gestoppt werden, sagte am Montag der Vorsitzende der Demokraten im Senat, Chuck Schumer. Der Senat müsse und werde entsprechende Gesetze auf den Weg bringen.

In Colorado hatten sich in den vergangenen Jahrzehnten zwei der schlimmsten Schusswaffenangriffe der jüngeren US-Geschichte ereignet. An der Columbine High School in Littleton hatten zwei Jugendliche im April 1999 zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Danach begingen sie Suizid. Im Juni 2012 eröffnete ein 24-jähriger Mann in einem Kino in der Stadt Aurora das Feuer und tötete zwölf Menschen. Der Amokläufer wurde später zu lebenslanger Haft verurteilt.