Impftempo soll deutlich angezogen werden - Nach Ostern werden Impfungen beim Hausarzt möglich sein

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Impftempo soll deutlich angezogen werden - Nach Ostern werden Impfungen beim Hausarzt möglich sein

News (1 / 1) 23.03.2022 00:36 / Torben Symbolbild imago


Eines der am meisten diskutierten Themen seit dem in Deutschland die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen haben, war das langsame Impftempo. Zu einem Großteil war dies darauf zurückzuführen, dass es einfach nicht genug Impfstoff gab. Dann kam auch noch dazu, dass sich offenbar unter den Bundesbürger mangelndes Vertrauen in den Impfstoff von AstraZeneca breitmachte. Doch nach Ostern soll es beim Impfen endlich in die Vollen gehen. Ab dann soll nämlich auch bei den Hausärzten geimpft werden.

Hausärzte sollen Tempo der Impfungen beschleunigen

Weil die Corona-Impfungen in Deutschland nun bereits seit fast 3 Monaten eher schleppend verlaufen, hat sich die Bundesregierung nun entschieden, ab April das Impftempo deutlich anzuziehen. Helfen soll dabei die Einbeziehung von vielen tausenden Arztpraxen. Schon nach den Osterfeiertagen soll es losgehen. Viele Menschen fragen sich allerdings bereits jetzt wie sie einen Impftermin bei ihrem Hausarzt erhalten. Ab der zweiten Aprilwoche sollen die Arztpraxen in Deutschland insgesamt 1.000.000 Impfdosen pro Woche geliefert bekommen. Bei rund 50.000 Arztpraxen in Deutschland bedeutet dies zum Beginn der Aktion also lediglich 20 Impfdosen pro Arztpraxis und Woche. Sobald die Liefermengen der Hersteller erhöht werden, sollen dann auch die an die Ärzte versendeten Liefermengen gesteigert werden. Gegen Ende April wird damit gerechnet, dass ab diesem Zeitpunkt dann sogar 3,2 Millionen Impfdosen pro Woche an die Hausärzte gehen sollen. Die Ärzte zeigten sich von diesen Zahlen aber trotzdem ein wenig enttäuscht. Denn die eigentlich Kapazität liege bei weitem höher als die gelieferten Impfstoffmengen. "Wir müssen impfen, impfen - und das schnell", betont die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) . "Jetzt müssen die Länder aber auch liefern", verlangt die Ärztevereinigung, die zudem klarstellt, dass bereits jetzt ausgewählte Praxen schon Impfungen für Krebspatienten durchführen.

So sollen Patienten Impftermine beim Hausarzt bekommen