Das schlimme Schulversagen in Deutschland! Keine Tests, keine Impfungen... 20 % der Schüler hat den Anschluss verloren

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Das schlimme Schulversagen in Deutschland! Keine Tests, keine Impfungen... 20 % der Schüler hat den Anschluss verloren

News (1 / 1) 22.03.2022 00:35 / Olga Symbolbild imago


Besonders die Schüler hatten unter der Corona-Pandemie zu leiden. Nun jedoch bekommt die Politik die Rechnung serviert. Denn das Corona-Zeugnis für die Schulpolitik fällt sehr mangelhaft aus. Zweimal mussten die Schulen wegen des Lockdowns für längere Zeit geschlossen werden. Nun droht wegen der startenden 3. Infektionswellle ein weiterer Lockdown.

Schulen droht die erneute Schließung

Auch mehr als 1 Jahr nach dem Start der Corona-Pandemie gibt es noch immer kein funktionierendes Konzept, mit dem die Schulen auch in Zeiten hoher Infektionszahlen offen gelassen werden können. "Langsam stellt sich die Frage, was dieses Schuljahr noch wert ist“, kritisiert Lehrerpräsident Heinz-Peter Meidinger gegenüber der "BILD am Sonntag". Insgesamt haben die Schüler durch die Pandemie zwischen 500 bis 600 Stunden Unterricht verloren. Zudem wiegt selbst der beste Distanzunterricht von der Qualität her niemals den Präsenzunterricht auf. "Alle Schüler haben Lücken aufgebaut. Bei 20 Prozent sind sie so groß, dass sie gar nicht mehr begleitend aufgeholt werden können“, glaubt Meidinger zu wissen.

Wie funktionieren die Schulen im Moment?

Im Augenblick herrscht bundesweit ein föderales Durcheinander aus Wechsel-, Präsenz- und Distanzunterricht. Seit Februar wird in den meisten Grundschulen wieder Unterricht erteilt. Seit Anfang März findet auch bei den älteren Schülern der Klassenstufen 10 bis 13 wieder Wechselunterricht statt. Nur sehr selten besuchen Schüler der Klassen 7 bis 9 den Unterricht. Durch die steigenden Infektionszahlen greifen erste Regionen wieder komplett auf Online-Unterricht von zuhause zurück. Schon bald könnten die Schulen zudem wieder komplett geschlossen werden. "Es gibt nur eine Möglichkeit, die Schulen auch in einer dritten Welle zu einigermaßen sicheren Orten zu machen: indem man die Lehrer impft und gleichzeitig mindestens zweimal in der Woche einen Schnelltest für alle Lehrer und Schüler durchführt“, erklärt Lehrerpräsident Meidinger. Noch seien dafür jedoch fast nirgends die Voraussetzungen gegeben. "Ich glaube deshalb nicht, dass wir die Schulen in der dritten Welle offen lassen können“, zeigt sich Meidinger pessimistisch für die nahe Zukunft.