Briten sprechen von "Impf-Krieg"! Streit mit AstraZeneca verschärft sich - Von der Leyen droht mit Exportstopp

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Briten sprechen von "Impf-Krieg"! Streit mit AstraZeneca verschärft sich - Von der Leyen droht mit Exportstopp

News (2 / 1) 22.03.2022 00:33 / Tim Symbolbild imago


sollen aus dem indischen Pune geliefert werde. Allerdings könne es zeitweise auch zu Schwierigkeiten kommen, wenn die EU sich tatsächlich entschließen sollte Impfstoff-Lieferungen zu blockieren. Allerdings kann man die Briten zu ihrem Impf-Tempo nur beneiden. Jetzt sind bereits 26.3 Millionen Briten mindestens 1 Mal geimpft worden. Das entspricht der Hälfte aller Erwachsenen. Am Freitag waren gar 660.276 Impfungen durchgeführt worden. In Deutschland hingegen wurden gerade einmal 10.473.852 Impfdosen verabreicht. Am Freitag waren 200.994 Impfungen gemeldet worden.

Exportstopp könnte Folgen haben

Eigentlich kann sich die EU einen Exportstopp mit Großbritannien nicht leisten. Vor diesem Szenario warnt unter anderem das deutsche Unternehmen Biontech. Die Briten könnten nämlich im Gegenzug zurückschlagen und dringend benötigte Zutaten und Zwischenprodukte für die Produktion der Impfstoffe in Europa zurückhalten. Davon berichtet die englische Tageszeitung "Telegraph“.

Zum Beispiel werden zu diesem Zweck wichtige Fettmoleküle der Firma Crode International aus der britischen Stadt Snaith in der Grafschaft Yorkshire an Pfizer in Europa geliefert. Man darf also gespannt sein, wie es in diesem Streit weitergehen wird.