Preisverleihung: Antonio Banderas erinnert an seinen Entdecker

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Preisverleihung: Antonio Banderas erinnert an seinen Entdecker

Stars (1 / 1) 28.12.2020 16:00 / Angela Symbolbild imago images / Future Image


CineMerit Award beim Filmfest München

Und wieder hat es das Filmfest München geschafft, einen der sympathischsten Vertreter seiner Branche in die Isarmetropole zu locken: Schauspieler Antonio Banderas (58, "Leid und Herrlichkeit", Kinostart: 25. Juli) wurde am Samstagabend mit dem CineMerit Award ausgezeichnet.

Auf dem roten Teppich

Der in Málaga, Spanien, geborene Künstler war zusammen mit seiner Lebensgefährtin Nicole Kimpel (38) angereist. Mit im Gepäck hatte er den neuen Film von Regie-Star und Landsmann Pedro Almodóvar (69), "Leid und Herrlichkeit" ("Dolor y gloria"), für den Banderas bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2019 bereits als Bester Schauspieler ausgezeichnet worden war. Auf dem roten Teppich in München erklärte er der Nachrichtenagentur spot on news, was ihm der CineMerit Award für sein Lebenswerk bedeutet:

"Der Preis bringt einen dazu, die eigene Karriere zu reflektieren, er zeigt aber auch, dass du älter bist, als du denkst. Und wenn du zurückdenkst, sind da eine Menge Dinge, die du gemacht hast und viele Menschen, Gesichter, Kollegen, Situationen, Events... dass es Menschen gibt, die offenbar auch sehen, was du alles gemacht hast, das bedeutet mir sehr viel", erzählte Banderas.

Bevor er und Kimpel nach Zürich und dann nach Genf weiterreisen, werden sie noch ein bisschen Zeit in München verbringen. Wo genau, das wollte er natürlich nicht verraten. "Das ist ein Geheimnis", lachte er. Typisch bayerische Speisen wie Weißwurst oder Brezn habe er noch nicht gegessen, aber "ich werde es heute Abend ausprobieren", sagte Banderas. Deutsches Bier habe er dagegen schon getrunken, allerdings noch nicht in München, denn "ich bin zum ersten Mal hier".

Die Preisverleihung

Im großen Saal der Filmfest-Zentrale Gasteig wurde der Preis im Rahmen einer feierlichen Gala von Festival-Chefin Diana Iljine (54) - eigens in ein feurig-rotes, spanisch anmutendes Spitzenabendkleid gehüllt - überreicht. Zuvor hatte Regisseur Andreas Struck eine emotionale Laudatio gehalten und an die Bedeutung des Almodóvar-Banderas-Films "Das Gesetz der Begierde" (1987) für die LGBT-Community erinnert. Der Film war der erste, der mit dem Teddy Award der Berlinale ausgezeichnet worden war.