Erstes Bundesland zieht die "Corona-Notbremse!" - hier macht alles wieder dicht!

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Erstes Bundesland zieht die "Corona-Notbremse!" - hier macht alles wieder dicht!

News (1 / 1) 20.03.2022 00:35 / Simo Symbolbild imago


Das war es dann erst mal mit der großen Freiheit! Das erste Bundesland ergreift knallharte Konsequenzen und zieht die "Corona-Notbremse"! Alles macht erst einmal wieder zu - so ist die Lage:

Bundesland aktiviert "Corona-Notbremse"

Angesichts steigender Inzidenzwerte hat Hamburg die sogenannte Corona-Notbremse aktiviert und nimmt Öffnungsschritte zurück. Die Pandemielage werde sich absehbar weiter verschlechtern, sagte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Freitag nach einer Sitzung des Senats. Hamburg werde wie in früheren Corona-Wellen frühzeitig reagieren, um ein Volllaufen von Intensivstationen mit Corona-Patienten zu verhindern. "Wir können nicht abwarten", sagte Tschentscher.

Laut dem Senatsbeschluss muss der Einzelhandel in der Hansestadt wieder schließen, lediglich die Abholung bestellter Waren bleibt möglich. Die Kontaktregeln werden erneut verschärft und erlauben nun wieder nur Treffen zwischen den Angehörigen eines Hausstands mit einem weiteren Menschen. Das gilt auch im Freien, etwa beim Sport. Für Kinder im Alter unter 14 Jahren gelten aber Ausnahmen.

Auch Museen und Tierparks müssen wieder schließen. Die Regelungen entsprechen dem gemeinsamen Bund-Länder-Stufenplan und greifen ab Samstag.

Wie sieht es mit Schulen und Kitas aus?

Vorerst nicht betroffen sind Schulen und Kitas. Dort bleibt es bei den zuletzt in die Wege geleiteten Lockerungen. In Hamburg lag die Inzidenz am Freitag den dritten Tag in Folge über 100. Der Senat orientiert sich dabei an eigenen Daten, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) ermittelten Tageswerte waren niedriger.

Auch die Millionenstadt Köln kündigte derweil eine Verschärfung der Corona-Auflagen an, wenn auch in geringerem Umfang als im Stadtstaat Hamburg. So dürfen ab Montag in Kölner Zonen mit Maskenpflicht statt der bisher erlaubten Alltagsmasken nur noch OP- oder FFP2-Masken getragen werden, wie Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) nach einer Sitzung des Krisenstabs mitteilte.