Sebastian Bezzel und Simon Schwarz: Eberhofer-Stars mal ganz anders

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Sebastian Bezzel und Simon Schwarz: Eberhofer-Stars mal ganz anders

Stars (2 / 1) 28.12.2020 16:00 / Simo Symbolbild BR/Labo M GmbH/Martin Langner


Schwarz: Was aber vielleicht schon vergleichbar ist: Die beiden erfinden immer wieder neue Formate und funktionieren als Duo sehr gut. Das tun wir auch, würde ich sagen. Hauptsächlich sind wir aber Schauspieler und das machen wir auch am liebsten.

Apropos, gibt es einen anderen Querverweis zu den Eberhofer-Krimis?

Bezzel: Im Vorspann ist kurz ein Foto zu sehen, aber das war's dann auch. Es hat aber natürlich mit den Eberhofer-Krimis zu tun, dass wir beide diese Sendung machen. Wir kannten und mochten uns zwar davor schon sehr, aber durch die Dreharbeiten haben wir uns natürlich noch viel besser kennengelernt.

Sind Sie bei den "Grenzgängern" mal auf einen Eberhoferkrimi-Fan getroffen?

Schwarz: Manchmal hieß es im Vorfeld, der nächste Gesprächspartner sei ein großer Fan. Als wir dann aber da waren, war es relativ unspektakulär. Auch weil sie schnell gesehen haben, dass wir ganz normale Menschen sind.

Der ausführende Produzent, Torsten Berg, ist der Ehemann von Lisa Maria Potthoff (ebenfalls ein Eberhofer-Krimi-Star). War mal angedacht, dass sie ebenfalls bei der Doku-Reihe mitmacht?

Bezzel: Ich glaube nicht. Als die Idee bei uns ankam, hieß es ganz klar, dass sie das mit uns beiden machen wollen. Lisa hat mir auch gesagt, dass sie damit gar nichts zu tun hat.

Schwarz: Die Grundidee ist aber wohl schon während einer der Kinotouren entstanden, die wir seit sechs Jahren jedes Jahr im Sommer ein paar Wochen lang mit den Eberhofer-Filmen machen. Wir sitzen dann stundenlang in einem Auto und fahren von A nach B. Das weiß der Torsten natürlich von der Lisa und aus Videos, die unterwegs auf diversen Social-Media-Kanälen hochgeladen werden. Wir sind in den "Grenzgängern" aber natürlich nicht Franz Eberhofer [Bezzel] und Rudi Birkenberger [Schwarz], sondern ganz klar Sebastian Bezzel und Simon Schwarz.

Bezzel: Torsten Berg fand einfach, dass wir auch privat sehr gut funktionieren. Das stimmt ja auch. Wir haben tatsächlich ähnliche Interessen und mögen die gleichen Sachen nicht, insofern hatten wir auch immer relativ schnell ähnliche Fragen an die Gesprächspartner. Alles in allem sind wir in den "Grenzgängern" tatsächlich sehr so, wie wir zwei privat auch wirklich sind.

Wenn es eine zweite Staffel geben würde, wo würden Sie sich gern hinschicken?

Schwarz: Vorstellen könnten wir uns vieles. Während der Drehzeit hatten wir die - wie ich nach wie vor finde - schöne Idee: "Bezzel & Schwarz - Auf der Suche nach dem schlechten Geschmack"...

Und wer soll dann dazu mit Ihnen sprechen?

Bezzel: Spitzenköche zum Beispiel, denn der schlechte Geschmack ist ja auch nur durch einen guten definierbar... Außerdem müssen wir das Drehbuch ja nicht schreiben (lacht).

Schwarz: Grenzgänger müssen sich ja nicht nur an einer geografischen Grenze bewegen. Das kann auch im übertragenen Sinn sein. Oder es hat gar nichts mehr mit einer Grenze zu tun, sondern einfach wir beide auf einer Reise zu einem bestimmten Thema. Da gibt es unendlich viele Möglichkeiten...