Denn die Experten konnten diesen Vorfall schnell rekonstruieren. Unbekannte Täter hatten offenbar zwei Pflastersteine an Nylonseilen befestigt und diese dann von einer Brücke auf Höhe der Frontscheibe der S-Bahn baumeln lassen. Schon kurz danach hatte die Polizei zur Suche der Täter auch Hubschrauber eingesetzt. Allerdings gab es keine Spuren auf den oder die Täter. Ermittler der Polizei stellten die präparierten Pflastersteine sicher. Im Anschluss an den Vorfall war die betreffende Zugstrecke rund 3 Stunden gesperrt worden. Nun ermittelt die Polizei, ob dieser Anschlag in Zusammenhang mit anderen entdeckten Vorfällen steht. In den vergangenen Wochen hatte ein Unbekannter bereits einige Bäume entlang der Zugstrecke so angesägt, dass diese drohten auf die Gleise zu fallen. Nun will die Polizei prüfen, ob diese Vorfälle mit dem Anschlag vom Mittwochabend zusammenhängen.