Denn mittlerweile bereitet nicht nur das Infektionsgeschehen Probleme. Mit der Aussetzung der Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff erfolgte ein weiterer harter Schlag im Kampf gegen das Coronavirus. Aus diesem Grund sind weitere Öffnungen nicht gerade die Priorität der Politiker. Stattdessen zeichnet es sich ab, dass der vorerst bis zum 28. März befristete Lockdown wohl ein weiteres Mal verlängert werden wird. Offenbar plant man von Seiten der Politik eine weitere Verlängerung von 4 Wochen. Zunächst einmal heißt es jedoch abwarten, was genau nun in Zukunft mit dem AstraZeneca-Impfstoff passieren wird. Bund und Länder sollen in dieser Hinsicht bereits an einem Notfall-Plan arbeiten. Offenbar wird darüber diskutiert bei diesem Impfstoff zukünftig auf die Prioritätengruppen zu verzichten. Stattdessen soll die Impfung mit AstraZeneca bei einer Wiederaufnahme der Impfungen für jedermann möglich sein. Mit dieser Maßnahme erhofft man sich dann einen schnellen Anstieg der geimpften Personen.
Eine eigentlich am Mittwochabend geplante Sitzung zwischen der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten wurde auf den Donnerstag verschoben. Am selben Tag gegen 13 Uhr soll sich dann auch EU-Kommisionspräsidentin Ursula von der Leyen mit aktuellen Informationen zum Impfstoffbeschaffung in die Sitzung einklinken.
Dabei wird es wohl auch darum gehen, wie man einen eventuellen Ausfall des AstraZeneca-Impfstoffs kompensieren könnte. Dazu müsste entweder die Impfstoffproduktion europaweit erhöht oder Impfstoffe aus anderen Ländern beschafft werden. Am nächsten Montag soll dann der reguläre Bund-Länder-Gipfel zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie stattfinden.