Ärzte schlagen Alarm! Sofortige Rückkehr zum Lockdown gefordert! Starker Anstieg der Infektionszahlen wird erwartet

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Ärzte schlagen Alarm! Sofortige Rückkehr zum Lockdown gefordert! Starker Anstieg der Infektionszahlen wird erwartet

News (1 / 1) 16.03.2022 00:36 / Frank Symbolbild imago


Erst seit kurzer Zeit haben die Politiker den strengen Lockdown seit Mitte Dezember ein wenig gelockert. Doch nun steigen die Infektionszahlen wieder deutlich an. Aus diesem Grund fordern die deutschen Intensivärzte eine sofortige Rückkehr in den scharfen Lockdown. Einige Experten rechnen bereit mit der 3. Infektionswelle und einem erneuten Anstieg der Patientenzahlen in den Krankenhäusern.

Intensivmediziner plädieren für sofortige Rückkehr in den Lockdown

Deutsche Intensivmediziner zeigen sich besorgt über die steigenden Infektionszahlen und die Ausbreitung der britischen Corona-Mutante.

"Von den Daten, die wir jetzt haben und sehen und mit dem Durchsetzen der britischen Mutante würden wir sehr stark dafür plädieren, jetzt sofort wieder in einen Lockdown zu gehen, um einfach eine starke dritte Welle zu verhindern", erklärte der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, beim rbb-Sender Radioeins am Montag. Karagiannidis setzte seine Hoffnungen darauf, dass die verschiedenen Bundesländer beim Überschreiten des Inzidenzwerts von 100 sofort die vereinbarte Notbremse aktivieren und die Menschen zurück in den Lockdown schicken. Beim letzten Bund-Länder-Gipfel war diese Maßnahme vereinbart worden, wenn eine Region die Marke von 100 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen überschreitet. "Ansonsten würden wir jetzt noch einmal 5000, 6000 Patienten auf der Intensivstation sehen", warnt Karagiannidis. "Man sieht sehr deutlich, dass wir sehr schnell jetzt wieder in steigende Intensivzahlen geraten werden, sofern wir dem Virus jetzt die Möglichkeit dazu geben", gibt der Mediziner zu bedenken. Nachdem die Anzahl der Intensivpatienten Anfang Januar mit 5.800 Fällen ihren Höhepunkt erreicht hatte, werden aktuell knapp unter 2.800 Covid-19-Patienten auf den verschiedenen Intensivstationen des Landes betreut.