Die Todesfälle in Zusammenhang mit dem AstraZeneca-Impfstoff nehmen in Europa immer mehr zu. Gleichzeitig gibt es viele Studien, die einen Zusammenhang mit dem Impfstoff ausschließen - Deutschland hält am Impfstoff fest - nun hat aber das nächste Nachbarland die Impfungen mit AstraZeneca gestoppt. Wie geht es bei uns weiter?
Nach Hinweisen auf mögliche Nebenwirkungen setzen auch die Niederlande die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca aus. Die Verwendung des Vakzins werde für zwei Wochen gestoppt, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntagabend mit. Die Arzneimittelbehörde habe diese "Vorsichtsmaßnahme" auf Grundlage neuer Informationen empfohlen. Es würden nun weitere Untersuchungen vorgenommen.
"Die entscheidende Frage ist, ob die Beschwerden nach oder wegen der Impfung auftraten", erklärte Gesundheitsminister Hugo de Jonge. In den Niederlanden sei bislang kein Fall bekannt, bei dem es zu schwereren Nebenwirkungen gekommen sei. Der Minister empfahl jedoch allen Geimpften, die nach einer Injektion des Astrazeneca-Vakzins unerwartete Symptome entwickeln, einen Arzt zu kontaktieren.