Schon Anfang März hatten die verschiedenen Bundesländer sich zur Wiedereröffnung der Schulen geeinigt. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst, hatte sich damals durchgesetzt, indem sie darauf gepocht hatte, dass man trotz der veränderten Situation wegen der Virusmutationen keine weitere Zeit verlieren solle "Dafür haben die Schulschließungen einen zu hohen sozialen Preis", hatte sie damals betont. Viele Bundesländer mit verhältnismäßig niedrigen Inzidenzwerte hatten in der Folge wieder Präsenzunterricht angeboten. Doch nicht alle Bundesländer haben diesen riesigen Schritt gewagt. Hessen beispielsweise hat entschieden bis zu den Osterferien keine weiteren Öffnungs- oder Lockerungsschritte in den Schulen in die Wege zu leiten. Neben seiner Kritik an den Öffnungen der Schulen und seiner Forderung nach deren erneuter Schließung plädiert Lauterbach für 2 weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Zum einen sollen die aktuellen Impfungen weiter beschleunigt werden und zum anderen fordert er die Länderchefs auf schnell die Notbremse zu ziehen, sobald in den Landkreisen Inzidenzwerte von 100 überschritten werden. In diesem Fall sollen die erfolgten Lockerungen komplett rückgängig gemacht werden.