Bis jetzt wurden in Norwegen insgeamt 121.820 Dosen des britisch-schwedischen AstraZeneca-Impfstoffs veimpft. Am Donnerstag hatte die Gesundheitsbehörde des Landes allerdings die Vergabe des Astrazeneca-Impfstoffes vorläufig ausgesetzt. Hintergrund dieser Entscheidung war ein Vorfall in Dänemark. Dort war eine geimpfte Person offenbar kurz nach der Impfung an einem Blutgerinnsel gestorben. Aber bisher konnten die Dänen keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Impfung und dem tragischen Todefall feststellen. Außerdem hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA zwischenzeitlich darauf hingewiesen, dass es seit der Nutzung des Impfstoffes von AstraZeneca auch keine auffällige Häufung von Thrombosen gegeben habe.