Und wie sieht es mit den persönlichen Daten aus? Shadow versichert, dass nur der Nutzer auf seine eigenen Daten zugreifen kann. Wie ein normaler PC ist auch der Cloud-Rechner von Shadow beispielsweise passwortgeschützt. Übertragen werden die Daten zwischen User und Service über ein "Tunnelsystem", wie es auf der Webseite des Dienstes weiter heißt. Eine Verschlüsselung mit SSL-Zertifizierung soll noch kommen.
Schnelles Internet ist ein MussUm den Dienst allerdings auch vernünftig nutzen zu können, ist eine schnelle Internetleitung absolute Pflicht. Shadow empfiehlt eine Bandbreite von mindestens 15 Mbit. Das dürfte für Spiele bei Full-HD-Auflösung ausreichen. Für Games in 4K-Auflösung sollte allerdings deutlich mehr Bandbreite zur Verfügung stehen.
Der Preis von Shadow ist zudem relativ happig. Wer sich für ein ganzes Jahr bindet, der bezahlt monatlich 29,95 Euro. Ohne Vertragsbindung steigen die Kosten auf 39,95 Euro im Monat - ein erster Probemonat ist kostenlos. Doch auch das kann sich durchaus rechnen. Ein eigener Highend-Gaming-PC, der auch noch immer wieder aufgerüstet werden muss, kommt auf Dauer in der Theorie teurer. Unschön dürfte für viele zudem sein, dass man sich wirklich nur den Rechner mietet. Spielevollversionen sind nicht enthalten. Man muss sich also auch weiterhin auf Steam oder im Epic Games Store selbst mit Spielen versorgen.