Computer aus der Cloud: Was hat Shadow zu bieten?

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Computer aus der Cloud: Was hat Shadow zu bieten?

Stars (1 / 1) 28.12.2020 15:57 / Angela Symbolbild Gorodenkoff/Shutterstock.com


Immer und überall dabei

Ein leistungsstarker PC fürs Spielen oder zur Videobearbeitung kann teuer sein. Doch der Anbieter Blade möchte mit seinem 2015 ins Leben gerufenen Service Shadow Abhilfe schaffen. Die Prämisse ist eine einfache: Statt sich immer wieder neue PC-Hardware kaufen zu müssen, sollen Nutzer dank der Cloud von überall auf leistungsfähige Rechner zugreifen können. Und dazu brauchen sie nicht mal selbst einen Desktop-PC.

Wer den Service nutzt, der kann unter anderem auch mit einem Laptop oder seinem Android- und iOS-Smartphone auf den "gemieteten Rechner" zugreifen. So wird es beispielsweise möglich, aktuelle PC-Spiele auch auf älterer Hardware laufen zu lassen - oder auch auf dem Mac, auf Linux-Systemen und eben auf dem Smartphone. Die dafür nötigen Programme und Apps gibt es kostenlos auf der Homepage des Anbieters.

Highend-PC-Gaming immer und überall ist also nicht mehr unerreichbares #Neuland, sondern mittlerweile ohne größere Probleme machbar. Ein weiterer großer Vorteil des Angebots: Shadow verspricht, dass man stets auf dem neuesten Stand bleibt, denn die in den Servern des Unternehmens verbaute Hardware wird immer wieder erneuert. Damit ist die Lösung auch zukunftssicher.

Doch wie funktioniert das Ganze überhaupt?

Nachdem man das Programm oder die App heruntergeladen hat, kann man sich ganz einfach auf seinem Cloud-PC einloggen. Dort ist Windows 10 vorinstalliert. Nutzer können sämtliche Games oder Programme installieren, die sie benötigen. Die Eingaben des Nutzers - zum Beispiel während eines Spiels - werden an Shadow gesendet, im Rechenzentrum wird alles verarbeitet und Bild und Ton werden als Stream zurückgeschickt. So muss etwa auf dem Smartphone nur ein Stream angezeigt werden, die Berechnungen finden komplett auf der Seite von Shadow statt.