Die Kommission zeigte sich trotz eines Rückgangs der Todesfälle "besorgt über die Entwicklung einer Reihe von Covid-19-Hotspots in der gesamten EU". Diese sei insbesondere auf die Verbreitung neuer Varianten zurückzuführen, die ansteckender seien, hieß es.
Die Behörde verwies darauf, dass unter anderem in Regionen wie Tirol in Österreich, Nizza und Moselle in Frankreich, Bozen in Italien und einigen Teilen Bayerns und Sachsens "die Zahl der Infektionen und Krankenhausaufenthalte in den letzten Wochen stark angestiegen" sei. Dies habe angrenzende Mitgliedstaaten dazu gebracht, teils auch Grenzkontrollen einzuführen.
Im Falle Deutschlands gibt es diese Kontrollen zu Tirol und Tschechien. Die EU-Kommission hat diese Kontrollen und Einreisebeschränkungen mehrfach als zu weitgehend kritisiert.