Schuppen machen selbst die schönste Wallemähne zum haarigen Albtraum. Meist ist eine trockene Kopfhaut schuld an der Misere. Wir verraten, wie man diese wieder in Balance bringt und die lästigen Schuppen loswerden kann ...
Die Ursache von SchuppenDas Wichtigste vorweg: Schuppen haben in der Regel nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, sondern sind nichts anderes als abgestorbene Hautzellen. Unser Körper erneuert sich ständig selbst, alte Zellen wandern in den Hautschichten nach oben und verhornen. Normalerweise bekommt man von diesem natürlichen Prozess nichts mit und erst wenn dieser Vorgang gestört ist, empfinden wir Schuppen als Problem. Diese werden in zwei Kategorien unterteilt:
Trockene Schuppen: In diesem Fall entstehen die unliebsamen weißen Hautschüppchen am Haaransatz. Meist bei starker Hitze im Sommer oder im Winter durch die trockene Heizungsluft. Auch zu heißes oder häufiges Föhnen begünstigen trockene Schuppen.
Fettige Schuppen: Wenn eine Kopfhaut zu viel Talg produziert, neigt sie zur Bildung von fettigen Schuppen. Diese sind oft leicht gelblich und fühlen sich ölig an - und bleiben leider auch auf unschöne Art und Weise an den Haaren kleben. Vorsicht: Bei fettiger Schuppenbildung können Hefepilze entstehen, die von einem Hautarzt behandelt werden sollten.
Haare nicht über-stylenZu viel Styling beansprucht Haare und Kopfhaut, das gilt vor allem für ständiges Föhnen und Glätten. Auch ein zuviel an Pflegeprodukten können Schuppen begünstigen. Wir neigen dazu, unsere Haare zu überpflegen - im Grunde reichen etwas Haaröl für die Spitzen als tägliche Pflege sowie gelegentliche, auf den Haartyp abgestimmte Haarkuren völlig aus. Bei Kopfhautproblemen können spezielle Tinkturen auf natürlicher Basis Abhilfe verschaffen. Und ganz wichtig: Shampoo und Spülung sollten keine Silikone enthalten und pH-neutral sein.