Gerhard Schröder schätzt an ihr "ihre Art, zu kommunizieren. Sie kann das sehr gut und zwar mit jedwedem. Egal, welche soziale Rolle, egal, welche politische Rolle jemand spielt". So-yeon Schröder-Kim schwärmte dagegen: "Er ist jemand, der kein Blatt vor den Mund nimmt und gerade zu seinem Wort steht. Das macht er sowohl im Beruf als auch privat. Das schätze ich sehr." Er habe eine eigene Linie, eigene Gedanken.
Beide eint aber auch die Einstellung im Umgang mit Herausforderungen. Denn auch für So-yeon Schröder-Kim sei es schwer gewesen, die deutsche Sprache zu lernen. Sie habe "mit 15 als Mädchen" damit begonnen. Damals habe sie "Demian" von Hermann Hesse (1877-1962) gelesen. Und eine Geschichte daraus fasziniere sie bis heute: "Der Vogel kämpft sich aus dem Ei. Das Ei ist die Welt. Wer geboren werden will, muss eine Welt zerstören", erklärte sie die Passage, die sie schon als Kind sehr beeindruckt habe, und mit der sie auch heute noch jede Herausforderung annehme.
Warum er jetzt Golf spieltAltkanzler Gerhard Schröder spielte Fußball und Tennis, aber nie Golf. Doch sie habe einen Sport machen wollen, den sie zusammen machen könnten und so habe sie angefangen, ihn zum Golf zu überreden, erzählte So-yeon Schröder-Kim weiter. Den gesundheitlichen Aspekt am stundenlangen "strammen gehen mehrmals in der Woche", hat auch er längst eingesehen, wie er zugab.
Stoiber über das Glück seines LebensAm Schluss kam dann noch einmal Edmund Stoiber zu Wort, der im Gegensatz zu Schröders fünfter Ehe seit "51 Jahre mit derselben Frau verheiratet" ist. Sie [Karin Stoiber] habe "die wichtigste Rolle" in seinem Leben gespielt, schwärmte er. Er habe inzwischen "sieben Enkel, der achte hat sich zu Weihnachten angekündigt" und ohne seine Frau hätte es "dieses Glück meines Lebens" nicht gegeben, so Stoiber.