AstraZeneca-Impstoff - Jetzt horten die Bundesländer das Vakzin statt es zu spritzen - Impdebakel immer schlimmer

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AstraZeneca-Impstoff - Jetzt horten die Bundesländer das Vakzin statt es zu spritzen - Impdebakel immer schlimmer

News (1 / 1) 09.03.2022 00:34 / Peter Symbolbild imago


Einfach unglaublich! Seit dem Beginn der Pandemie vertröstet die Bundesregierung viele Bürger, die sich gerne impfen lassen würden. Immer wieder heißt es, es sei nicht genug Impfstoff vorhanden und aus diesem Grund müssten viele Menschen weiter auf ihren Impftermin warten. Doch mittlerweile ist dies nicht mehr der Fall! Im Gegenteil! Jetzt sitzen Länder und Kommunen auf Millionen von Impfdosen ohne mit der Terminvergabe hinterher zu kommen. Auch aus diesem Grund impft Deutschland im internationalen Vergleich deutlich weniger als andere Länder.

Weiterhin Probleme mit AstraZeneca-Impfstoff

Die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts belegen, dass es offenbar auch weiterhin große Probleme mit dem AstraZeneca-Impfstoff gibt. In elf von 16 Bundesländern in Deutschland sind zur Zeit nicht einmal 50 % der gelieferten Dosen des Impfstoffes des schwedisch-britischen Pharmakonzerns verimpft worden. Schlußlicht der Tabelle ist Sachsen. Dort wurde lediglich 15,1 % der gelieferten Impfdosen von AstraZeneca auch wirklich gespritzt. Von den insgesamt 105.000 nach Sachsen gelieferten Impfdosen warten noch immer mehr als 90.000 Dosen darauf, dass sich jemand damit impfen lässt. Dieser wertvolle Impfstoff würde woanders sicherlich sofort genommen werden. Doch auch andere Bundesländer hängen deutlich hinterher. Ähnlich ist die Lage in Mecklenburg-Vorpommern (18,7%), Hessen (24,7%) und Thüringen (27,8%).