Selbst in den Mittelgebirgen können einzelne Böen Geschwindigkeiten von mehr als 100 km/h erreichen. Außerdem bringen die Tiefs viele Niederschläge mit sich. In großen Teilen Deutschlands sorgen dann häufig heftige und gewittrige Regenschauer für erstklassiges Schmuddelwetter. Lediglich der Südosten Deutschlands bleibt weitgehend von diesem Wetterkapriolen verschont, da sich diese Gegend am weitesten entfernt von dem Atlantiktief befindet. Bis zum Freitag soll sich das
Schauerwetter mit starken und stürmischen Winden fortsetzen. In einigen Gebieten soll es dann auch zu Graupelgewitter kommen. In Lagen von 500 bis 800 Metern soll dann sogar noch einmal Schnee fallen. Dass sich das Wetter ändern wird, ist bereits jetzt klar. Wie stark der erwartete Sturm letztendlich werden wird, hängt von der weiteren Entwicklung in den folgenden Tagen ab. Am Wochenanfang werden die Meteorologen dann wohl ein klareres Panorama haben und besser einschätzen können, wie gefährlich das Sturmtief wirklich werden könnte.