Die Geschworenen hatten den siebenfachen Mörder Roger Kibbe (81) nicht zum Tode verurteilt. Doch nun wurde Kibbe offenbar von seinem Zellengenossen in einem Gefängnis von Sacramento getötet. Über die Hintergründe der Tat ist bisher nur wenig bekannt. Die Behörde des Gefängnis bestätigten, dass der Tod des Serienkillers als Mord behandelt werden wird.
Obwohl der Staat das Leben von Serienmörder Roger Kibbe (81) verschont hatte, ist der siebenfache Mörder nun auf unnatürliche Weise aus dem Leben geschieden. Offenbar war der berüchtigte Serienkiller und Vergewaltiger am Sonntag von seinem Zellennachbarn im Mule Creek State Prison in der Nähe von Sacramento getötet worden. Wie Medienberichten andeuten, soll nach der begangenen Tat der mutmaßliche Täter Jason Budrow (40) neben dem regungslos am Boden liegenden Kibbe gestanden haben. Zwar wurde der bei der Attacke schwer verletze Kibbe sofort medizinisch versorgt, doch war dann wenig später an seinen erlittenen Verletzungen gestorben. Vize-Sheriff Gary Redman äusserte gegenüber der Presse, man werde Kibbes Tod als Mord behandeln. Wie genau der Täter Kibbe umgebracht hatte und welche Tatwaffe er benutzte, ist bisher unbekannt. Nach dem Mord wurde der Tatverdächtige in die Sicherheitsabteilung der Haftanstalt verlegt.