Vor dem Gipfel: Öffnungsschritte in Gefahr? Teststrategie noch immer nicht eindeutig geklärt

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Vor dem Gipfel: Öffnungsschritte in Gefahr? Teststrategie noch immer nicht eindeutig geklärt

News (1 / 1) 04.03.2022 00:33 / Tim Symbolbild imago


Am Mittwoch sollen auf dem Corona-Gipfel Beschlüsse im Hinblick auf den weiteren Verlauf des bis zum 7. März andauernden Lockdowns fallen. Eigentlich hatten sich Bund und Länder im Vorfeld des Gipfels bereits zu ersten Öffnugschritten durchgerungen. Doch diese sind nun offensichtlich in Gefahr. Denn auch 24 Stunden vor dem Gipfel soll es noch immer Unklarheiten über die Teststrategie geben. Ohne Teststrategie allerdings sollen weitere Öffnungsschritte nicht möglich sein. Über dieses Problem berichtet nun das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" und beruft sich dabei auf Regierungskreise.

Politik findet bei Teststrategie keinen gemeinsamen Nenner

Schon vor der Sitzung hat man sich geeinigt, dass der Lockdown wohl bis Ende März verlängert werden soll. Gleichzeitig sollten jedoch deutliche Öffnungsschritte unternommen werden, auch wenn der von Bundeskanzlerin Angela Merkel anvisierte Inzidenzwert in vielen Gegenden Deutschland noch nicht erreicht wurden. Um das Risiko bei der Öffnung zu senken, war laut der Beschlussvorlage vorgesehen, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich ein bis zwei Mal in der Woche mit einem Schnelltest kostenlos testen zu lassen. Besonders wichtig sei dieser Test für die Mitarbeiter von Kitas und Schulen, sowie für die Mitarbeiter die mit mehreren Personen zusammen im Büro arbeiten. In dem Papier war vorgesehen gewesen, dass diese Tests in einem von der Kommune betriebenen Testzentrum, einem von der Kommune beauftragten Dritten oder niedergelassenen Ärzten vorgenommen werden soll. Nun jedoch scheint weder klar zu sein, ob jeder Bürger ein oder zwei Mal pro Woche getestet werden soll, noch ob es überhaupt in Deutschland eine ausreichende Anzahl von Schnell- und Selbsttests gibt.