"Es wäre sehr verfrüht und unrealistisch zu glauben, dass wir bis Ende des Jahres mit diesem Virus fertig werden", erklärte WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan bei einer Pressekonferenz am Montagabend in Genf. Sollte man rund um den Globus jedoch klug handeln, dann könnten "die Krankenhauseinweisungen, die Todesfälle und die Tragödie beendet werden, die mit dieser Pandemie einhergehen". Wie es scheint besteht also vor allem durch die Impfungen ein Lichtblick auf eine deutliche Verbesserung der weltweiten Pandemie-Lage.
Aus diesem Grund bestätigte Ryan, dass das Hauptaugenmerk der WHO darauf ausgerichtet sie, die Anzahl der Infektionen so gering wie möglich zu halten. Dazu sei es notwendig zu versuchen, so viele Menschen wie möglich zu impfen. Verglichen mit der Situation von vor 10 Wochen habe sich die Lage durch den Start der Impfungen in zahlreichen Ländern rund um den Globus deutlich verbessert. "Noch stehen wir aber vor einer großen Herausforderung", betonte Ryan, der sich allerdings verhalten optimistisch zeigt, dass schon bald auch weitere Medikamente zu Behandlung des Virus zur Verfügung stehen werden.