Um das Impftempo dann zu erhöhen brachte Söder die Haus- und Betriebsärzte ins Spiel. Diese Mediziner "können viel besser sagen, wer chronisch krank ist, dazu haben wir ja gar keine Informationen“, erklärte Söder im Hinblick auf die dann für die Impfung vorgesehenen Priorisierungsgruppen zwei und drei. Grundsätzlich forderte Söder mehr Tempo bei den Impfungen. "Wir müssen aufholen, wir müssen besser werden.“ Ein Vorschlag sei zum Beispiel an Corona-Hotspots mehr Impfstoff zur Verfügung zu stellen, um die dortige Infektionsrate schneller zu reduzieren. In dieser Hinsicht kündigte Söder nun auch Hilfe für das an Bayern und Sachsen angrenzende Nachbarland Tschechien an. Dort gäbe es zur Zeit die höchsten Inzidenzwerte in Europa. Deshalb wolle man Tschechien nun Krankenhausbetten und Schnelltests zur Verfügung stellen. Auch eine Weitergabe von Impfungen an das Land stellte Söder in Aussicht. So sollten zum Beispiel Grenzpendler aus Tschechien schon bald die Möglichkeit erhalten sich auch in Bayern oder Sachsen gegen das Coronavirus impfen zu lassen.