Nun rätselt man beim deutschen Rekordmeister, wo genau sich Thomas Müller angesteckt haben könnte. Die beiden Corona-Fälle von Javi Martinez und Leon Goretzka waren bereits in der letzten Januar-Woche bekannt geworden und können nicht mit der Ansteckung von Thomas Müller in Verbindung stehen. Bei der Klub-WM wird auf ein strenges Sicherheitskonzept gesetzt. Die Teams sind strikt voneinander getrennt und treffen sich erst auf dem Platz. Sämtliche Mitarbeiter in den Stadien und in den Hotels wurden getestet. Während die Spieler im 5-Sterne-Hotel AL NESSILA untergebracht sind, wurden sogar die Bayern-Funktionäre in einem anderen Hotel untergebracht. Im Hotel der Mannschaften sind keine weiteren Gäste erlaubt. Die Spieler verlassen die Anlage nur zum Training (16 Minuten Busfahrt) und zu den Spielen. Selbst bei der Chaos-Abreise aus Berlin hatten die Spieler die Nacht absichtlich im Flieger verbracht, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.
Außerdem ist in Katar für alle einreisenden Personen eine App auf dem Handy Pflicht. Diese meldet den aktuellen Corona-Status der Person. Sie ist in 4 Stufen unterteilt (Grün, Gelb, Grau und Rot) und muss fast überall vorgezeigt werden, um Zutritt zu erhalten. Leute, die diese App in Katar nicht nutzen könne bis zu 3 Jahre Haft und 50.000 Euro Strafe aufgebrummt bekommen, wenn sie ohne die App erwischt werden. Es scheint also ein Rätsel zu bleiben, wo genau sich Thomas Müller angesteckt haben könnte. Bisher ist auch noch nicht klar, ob der Bayern-Star nun die Rückreise aus Katar antretn kann, oder ob Müller vorläufig dort in Quarantäne bleiben muss.