Schon gegen Ende Januar hatte Pfizer und die Universität Texas erstmals bekannt gegeben, dass der Impfstoff wohl auch gegen die Mutationen wirksam sei. Damals hatten Biontech und Pfizer gesagt, dass die Daten nicht auf die Notwendigkeit hinweisen, dass ein neuer Impfstoff gegen die Mutationen entwickelt werden müsse. Nun kommen wohl auch externe Experten zu dem gleichen Ergebnis. Aus diesem Grund wurde die Studie auch im Fachblatt "Nature Medicine“ veröffentlicht. Allerdings steht in dem Artikel auch, dass es klinische Daten brauche, um noch mehr Einblick in die Wirkung des Impfstoffs auf die Virusvarianten zu erhalten. Die künftige Weiterentwicklung des Virus verlange eine ständige Beobachtung der sich neu bildenden Virusvarianten und deren mögliche Folgen für die Effektivität der verschiedenen Impfstoffe. Die beiden Mutanten aus Großbritannien und Südafrika gelten als deutlich ansteckender. Aus diesem Grund wird in Deutschland diskutiert, ob Lockerungen der Corona-Maßnahmen trotz sinkender Infektionszahlen möglich sind oder nicht.