Zu einer schlimmen Tragödie ist es am Samstag bei einem Tauchgang einer Gruppe von Höhlenforschern gekommen. Einer der 4 Mitglieder der Gruppe ist bei einem Tauchgang in einer Höhle bei Dietfurt in Bayern gestorben. Die Rettungskräfte konnten das Opfer am späten Samstagabend nur noch tot aus der Höhle bergen. Dies berichtete eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberpfalz.
Die insgesamt 4 erfahrenen Höhlenforscher hatten sich zu einer Expedition in der Mühlbachquellhöhle in der Fränkischen Alb entschlossen. Zu dem schrecklichen Unfall soll es dann etwa 700 Meter vom Einstieg entfernt gekommen sein. Ein Mitglied der Gruppe war nach dem Unfall an die Oberfläche zurückgekehrt und hatte gegen 16.00 Uhr die Rettungskräfte alarmiert. Im Anschluss waren dann Kräfte von Feuerwehr, Wasserwacht, Bergwacht, Rettungsdienst und Polizei zum Eingang der Höhle ausgerückt. Allerdings konnten sie das Opfer nach einigen Stunden nur noch tot bergen. Wie genau es zu dem Tauchunfall in der Höhle gekommen war, blieb zunächst unklar. "Man geht derzeit von einem Unfallgeschehen aus", erklärte eine Polizeisprecherin. Nun soll die Kripo Regensburg Ermittlungen aufnehmen.