Richtig Urlaub ab Sommer! Regierung und Reiseveranstalter sicher - Reise-Boom kommt

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Richtig Urlaub ab Sommer! Regierung und Reiseveranstalter sicher - Reise-Boom kommt

News (2 / 1) 08.02.2022 00:35 / Olga Symbolbild imago


Auch beim deutschen Reiseunternehmen TUI zeigt man sich vorsichtig optmistisch. "Diese Aussage von Herrn Bareiß ist für die Branche wichtig und gibt Veranstaltern, Reisbüros, Fluggesellschaften und Hotels eine Perspektive“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Unsere Marktanalysen zeigen, dass es eine enorme Sehnsucht gibt, nach dieser schwierigen Corona-Zeit wieder eine entspannte Reise machen zu können. Das sehen wir auch bei der Auswertung der Suchdaten auf unseren Internet-Seiten“, bestätigte das Reiseunternehmen. Wie es scheint könnten in der Sommersaison klassische Reiseziele wie Spanien, Griechenland, Zypern, Portugal und die Türkei gut gebucht werden. Außerdem rechne man mit einer großen Nachfrage für die Autoanreisezielen wie Österreich, Italien und Kroatien. In Deutschland selbst werde die Nachfrage ebenfalls groß sein. Dort werden vor allem Buchungen für die Ostseeküste und die Mecklenburgische Seenplatte erwartet. "In den Ferien im Juli und August ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Jets auf manchen Strecken im Mittelmeerraum schnell ausgebucht sein werden“, glaubt der TUI-Sprecher.

Erholung der Reisebranche wird länger dauern

Bis sich die Reisbranche jedoch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholt, wird es noch eine ganze Zeit dauern. Denn die

verlorenen Umsätze aus Winter und Herbst werde auch eine starke Nachfrage im Sommer nicht zurückbringen, erklärte DRV-Präsident Fiebig: "Wer nicht in die Winterferien fahren durfte, kann das nicht nachholen. Deshalb wird sich der Großteil des entgangenen Lockdown-Umsatzes nicht nachholen lassen. Die Erholung der Reiseunternehmen wird noch lange dauern.“ Unterdessen hofft die Politik, dass die ganz große Pleitewelle bei den Reiseveranstaltern ausbleiben wird. "Ich hoffe, dass wir auch relativ schnell eine Perspektive schaffen können.“ Dann könnten viele Anbieter wieder an alte Erfolge anknüpfen", glaubt Thomas Bareiß. Zudem können die Reiseveranstaltern auf den zum Beginn der Pandemie geschaffenen

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) zurückgreifen. Dieser wird neben der Lufthansa auch von den Tourismusfirmen TUI und FTI in Anspruch genommen.