Gerade erst hatte Österreich angekündigt den aktuellen Lockdown ab der nächsten Woche lockern zu wollen, da wird das Land von einer neuen Hiobsbotschaft eingeholt. Wie es scheint, breitet sich in Tirol die südafrikanische Mutation des Coronavirus aus. Aus diesem Grund erwägt die österreichische Regierung nun knallharte Maßnahmen bis hin zur kompletten Abriegelung des Bundeslandes. Allerdings stößt diese Forderung in Tirol selbst auf erheblichen Widerstand.
Offenbar breitet sich im Augenblick in Tirol die südafrikanische Mutation des Coronavirus stark aus. Aus diesem Grund erwägt die Regierung in Wien sogar, dass Bundesland vom Rest des Landes zu isolieren. Dies berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Regierungskreise. Im Augenblick werden die angedachten Schritte offenbar von Fachleuten rechtlich geprüft. Zuvor hatte die Virologin Dorothee von Laer, die als Beraterin der östereichischen Regierung fungiert, davor gewarnt, dass bereits 20 % der Infektionsfälle in Tirol auf die britische und die südafrikanische Mutante zurückgehen. Außerdem soll es zusätzlich zwei oder drei eigenständige Tiroler-Varianten auf Basis der südafrikanischen Mutante geben. Aus diesem Grund bezeichnet der Gesundheitsminister des Landes, Rudolf Anschober, die Lage als ernst.