Rettet Biontech Deutschland? Mehr Impfstoff - Mainzer Unternehmen verspricht 14 Millionen zusätzliche Impfdosen

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Rettet Biontech Deutschland? Mehr Impfstoff - Mainzer Unternehmen verspricht 14 Millionen zusätzliche Impfdosen

News (1 / 1) 02.02.2022 00:35 / Torben Symbolbild imago


Nachdem Biontech zuletzt die Produktion in seinem Werk im belgischen Puurs gedrosselt hatte, um die Produktionsanlagen auszubauen, scheint diese Phase nun überwunden. Nun verspricht das Unternehmen vor dem Imp-Gipfel am Montag 14 Millionen zusätzliche Impfdosen für Deutschland.

Biontech fährt die Produktion hoch!

Durch den Umbau der Produktionsstätte und Kooperationen mit anderen Unternehmen kann Biontech seine Produktionskapazitäten deutlich ausbauen. Aus diesem Grund ist des dem Unternehmen nun möglich im 2. Quartal 2021 insgesamt 75 Millionen Impfsdosen mehr an die EU zu liefern. Dies bestätigte Sierk Poetting, Vorstandsmitglied von Biontech gegenüber der "Bild"-Zeitung. Dementsprechend bekommt Deutschland durch den Verteilerschlüssel 13,95 Millionen zusätzliche Dosen des Impfstoffes. "Um der gestiegenen weltweiten Nachfrage gerecht zu werden, planen wir, im Jahr 2021 zwei Milliarden Dosen unseres COVID-19-Impfstoffs herzustellen. Dafür werden wir die zuvor geplante Produktion von 1,3 Milliarden Impfdosen um mehr als 50 Prozent steigern. Die Maßnahmen, zur Erweiterung unsere Produktionskapazitäten laufen nach Plan“, erklärte Poetting.

Großer Impf-Gipfel am Montag

Das Versprechen von Poetting gab dieser unmittelbar vor dem Impf-Gipfel ab, der am Montagnachmittag mit der Teilnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel, mehrerer Bundesminister sowie den Länderchefs und Vertretern der Pharma-Industrie geplant ist. Dort soll über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten werden und die Einhaltung des Zeitplans der Impfungen garantiert werden. "Die Bundeskanzlerin und die Vorsitzenden der Konferenz der Ministerpräsidenten haben sich darauf verständigt, am 1. Februar um 14 Uhr zu einem Impfgespräch zusammenzukommen. An diesem Gespräch in Form einer Videokonferenz werden neben weiteren Mitgliedern der Bundesregierung und den Regierungschefs und -chefinnen der Länder auch Vertreter der Impfstoffhersteller sowie der betreffenden Verbände teilnehmen“, kündigte man kürzlich aus dem Kanzleramt an.