Damit die EU dieses Angebot allerdings annehmen kann, müsste zunächst die Europäische Arzneimittelagentur EMA den Wirkstoff aus russischer Produktion zulassen. In der letzten Woche war bereits ein entsprechender Antrag von Seiten der Russen gestellt worden. Allerdings dürfte diese Entscheidung sehr kontrovers werden. Denn der Wirkstoff von Sputnik V war von den russischen Behörden bereits im August für eine Verwendung zur Impfung der Bevölkerung freigegeben worden. Damals hatten die Experten kritisiert, dass noch wichtige Studien zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen des Impfstoffes ausgestanden hatten. Dies hatte international Kritik ausgelöst. Nun darf man jedoch gespannt sein, ob die EU den russischen Impfstoff offiziell zulassen wird.