"Weihnachten sind jeden Tag 50.000 auf die Kanaren und die Malediven geflogen", soll sich die Kanzlerin in der Sitzung beschwert haben. Aus diesem Grund sieht die Bundeskanzlerin nur einen Weg, um dieses Verhalten einiger Menschen zu verhindern: "Man kann nur Reisen unattraktiv unangenehm machen, etwa durch Quarantäne", hatte die Kanzlerin bestätigt und sucht nun nach Möglichkeiten, wie man die Reiselust der Menschen bremsen kann.
Nach Informationen der "Bild"-Zeitung plant die Kanzlerin nun also das Reisen so sehr zu erschweren, dass die Menschen die Lust auf eine Reise von ganz alleine verlieren. "Wir müssen den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkommt. Das habe ich auch Horst Seehofer versucht zu erklären, dass er das prüft", habe die Kanzlerin während der Sitzung verlauten lassen und gleichzeitig ein "härteres Grenzregime" ins Gespräch gebracht. Außerdem machte Merkel aus ihrem Ärger kein Geheimnis: "Hundertmal habe ich die Frage in den Runden gestellt: Warum können wir die Reisen nicht verbieten? Dann bekomme ich immer die auf ehemalige DDR-Bürger gemünzte Antwort, dass wir ein freies Land sind." Nun muss man jedoch sehen, ob die Kanzlerin für ihre Pläne Zustimmung findet. Schon bald wird es ja einen erneuten Bund-Länder-Gipfel geben, bei dem über das weitere Vorgehen hinsichtlich des Lockldowns und der Maßnahmen zur Einschränkung des Coronavirus beraten werden soll. Wird die Kanzlerin es dann schaffen, ihre Pläne umzusetzen?