Dabei bestätigte CDU-Bürgermeister Beckmann, dass er selbst in der Stadt unterwegs gewesen sei und sich über die Menschenmassen geärgert habe. Überrascht sei er angesichts der Wettervorhersage, die Schneefälle vorausgesagt hatte, allerdings nicht über den Ansturm der Besucher gewesen. Es sei im vorhinein klar gewesen, dass mehr Menschen als normal Winterberg einen Besuch abstatten würden. Solch einen intensiven Verkehr habe er allerdings noch nie in seiner Stadt beobachtet, stellte Beckmann klar. "Wir hatten einen Verkehr, den ich so bislang nicht gekannt habe – obwohl ich das schon relativ lange hier in Winterberg begleite“, erklärt Beckmann.
In der aktuellen Corona-Schutzverordnung sind Tagesausflüge ausdrücklich erlaubt. Aus diesem Grund hatte Beckmann Verständnis dafür, dass sich viele Menschen auch während des Lockdowns eine Beschäftigung suchen. Allerdings habe der Besucherandrang seine Stadt vor Problem gestellt. Die Polizei und das Ordnungsamt waren fast 48 Stunden ununterbrochen im Einsatz gewesen. Allerdings war es auch mit hohem Personaleinsatz nicht möglich gewesen überall Ordnungskräfte abzustellen. Nun wolle man die Ereignisse des Wochenende nachbereiten, um festzustellen, welche Dinge zukünftig verbessert werden könnten, kündigte Beckmann an.