Zu wenig Impfstoff! Markus Söder fordert mehr Vakazin im Kampf gegen Corona!

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Zu wenig Impfstoff! Markus Söder fordert mehr Vakazin im Kampf gegen Corona!

News (2 / 1) 28.12.2021 00:33 / Torben Symbolbild imago


Das DRK habe seit Wochen bei der Planung und dem Aufbau der Impfzentren mitgearbeitet, sagte Hasselfeldt. "Bislang sind die Helferinnen und Helfer des DRK an 270 der geplanten rund 400 Impfzentren beteiligt. Aktuell sind einige Tausend DRK-Kräfte involviert, der Großteil davon ehrenamtlich."

Die Corona-Zahlen in Deutschland gingen am Sonntag im Vorwochenvergleich zurück. Das Robert-Koch-Institut meldete innerhalb eines Tages mehr als 13.700 Neuinfektionen. Die bisherigen Höchstwerte lagen bei mehr als 30.000 Fällen. Am vergangenen Sonntag waren gut 22.700 Neuinfektionen gemeldet worden.

Bereits am Samstag war in Halberstedt in Sachsen-Anhalt als erste Deutsche eine 101-jährige Frau geimpft worden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeigte sich überrascht von dem eigenmächtig vorgezogenen Impfstart im Landkreis Harz. Ein Sprecher Spahns sagte der "Bild am Sonntag", der Minister wünsche der in einem Pflegeheim geimpften Edith K. "alles Gute" und freue sich mit ihr. "Allerdings hatten wir mit allen Partnerländern der EU und mit den 16 Bundesländern vereinbart, am Samstag an alle auszuliefern und ab Sonntag gemeinsam mit den Impfungen zu beginnen."

Die europäische Polizeibehörde Europol warnte derweil vor gefälschten Impfstoffen und anderen Straftaten im Zusammenhang mit dem Vakzin. "Wir haben den Mitgliedstaaten bereits eine Warnmeldung übermittelt und sie aufgerufen, sehr wachsam zu sein", sagte Europol-Direktorin Catherine De Bolle den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Es bestehe die reale Gefahr, dass kriminelle Gruppen versuchten, den Bedarf an Impfstoffen für ihre Verbrechen auszunutzen, sagte De Bolle. So werde von Kriminellen etwa Impfstoff angeboten, der nach der Bezahlung gar nicht geliefert werde. "Oder die Täter bieten gefälschten Impfstoff an - wenn man Opfer eines solchen Betrugs wird, kann das natürlich ernste gesundheitliche Folgen haben", sagte die Europol-Direktorin. "Wir haben bereits solche Hinweise. Es gibt schon Impfstoff-Angebote zum Beispiel in sozialen Netzwerken."

De Bolle warnte zugleich vor Diebstahlversuchen. Bereits im ersten Lockdown während des Frühjahrs hätten es Banden zum Beispiel auf Schutzmasken-Transporte abgesehen.