Wie in fast allen anderen Bundesländern auch, werden in den ersten Tagen weitestgehend Impfungen in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern vorgenommen werden. Neben den Heimbewohnern soll auch die Bediensteten der Heime und das medizinische Personal gegen Corona geimpft werden.
Das Interesse an einer Impfung gegen das Coronavirus ist offenbar riesig. In einigen Impfzentren wird bereits von den Anrufen von Bürgern berichtet, die eindeutig nicht zu den bei den Impfungen priorisierten Personengruppen zählen "Wir arbeiten strikt nach bundesweit vereinbarten Prioritätenfolge", betonte ein Sprecher des bayrischen Gesundheitsministeriums und bat die Personen, die nicht zur höchstpriorisierten Gruppe gehöre, bis auf weiteres von der Vereinbarung eines Impftermins abzusehen. "Die über 80-Jährigen werden rechtzeitig informiert, wie sie an ihr Impfangebot kommen. Dazu wird diese Gruppe ab Anfang Januar angeschrieben", erklärte der Ministeriumssprecher weiter. "Wir gehen davon aus, dass die Impfung der ersten Prioritätengruppe bis mindestens Ende Januar andauert. Wenn die nächste Gruppe geimpft werden kann, wird darüber umfangreich öffentlich informiert."