Es ist ein Jahr der großen Herausforderungen gewesen für viele Menschen, auch in Deutschland. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat nun in seiner Weihnachtsansprache Mut für 2021 gemacht!
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsansprache die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zur Zuversicht aufgerufen. In der Corona-Pandemie werde es mit der Verfügbarkeit von Impfstoffen "das lang ersehnte Licht am Ende des Tunnels heller", sagte der Bundespräsident laut vorab verbreitetem Redetext. Auch habe sich "gerade jetzt in der Krise" gezeigt, "wie viel wir doch miteinander bewegen können".
"Aus dieser Erfahrung können wir Mut und Kraft schöpfen, auch um uns gegen andere Bedrohungen wie den Klimawandel oder gegen Hunger und Armut zu engagieren", sagte Steinmeier in seiner Ansprache. "Lassen Sie uns gemeinsam handeln" und dabei "auch die im Blick behalten, die in anderen Teilen der Welt mit weit weniger Chancen geboren werden".
Mit Blick auf die Corona-Pandemie räumte Steinmeier ein: "Vor uns liegt noch ein längerer, auch beschwerlicher Weg." Wie lang dieser noch sein werde, hänge von jedem Einzelnen ab. "Bleiben wir auf den letzten Metern vernünftig und geduldig, dann werden wir nach und nach vieles wieder tun können, auf das wir lange verzichten mussten", mahnte Steinmeier.
Die Pandemie habe "Pläne durchkreuzt und Träume zerstört" - von Konzertbesuchen bis zur Urlaubsreise oder der Hochzeitsfeier. Auch Weihnachten werde diesmal "ein anderes Weihnachten" sein. "Wir - auch ich - vermissen Freunde und Verwandte, die wir das ganze Jahr über nicht sehen konnten", sagte der Bundespräsident. "Viele Ältere und Kranke bleiben allein, um sich vor dem Virus zu schützen."