Mittlerweile beherrscht das potenziell tödliche Coronavirus fast seit einem gesamten Jahr die Schlagzeilen weltweit. Doch nun gibt es durch den unmittelbar anstehenden Impfbeginn endlich einen Hoffnungsschimmer. Und auch RKI-Chef Lothar Wieler ist zuversichtlich. Er glaubt, dass das Virus irgendwann zu leichteren Krankheitsverläufen bei Menschen führen wird.
In den meisten Fällen verläuft eine Infektion mit dem gefürchteten Coronavirus in leichten oder moderaten Verläufen. Doch vor allem bei älteren Menschen sind schwere und tödliche Verläufe der Erkrankung nicht auszuschließen. RKI-Präsident Lothar Wieler ist sicher, dass sich das Coronavirus mit der Zeit so verändern wird, dass es zu eher weniger schweren Verläufen führen wird. "Das ist ein Prozess, der evolutionsbiologisch so kommen wird", erklärte Wieler am Dienstag gegenüber der dts Nachrichtenagentur. Allerdings könne es bis zu diesem Punkt "viele Jahre" dauern. "Wir haben bislang keinen Hinweis, dass wir Mutationen haben, die dazu führen, dass das Virus sich in seiner krankmachenden Eigenschaft stärker verändert hat", führte Wieler weiter aus.