Corona-Ausbrüche in mehreren deutschen Krankenhäusern - Viele Mitarbeiter und Patienten infiziert

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Corona-Ausbrüche in mehreren deutschen Krankenhäusern - Viele Mitarbeiter und Patienten infiziert

News (2 / 1) 23.12.2021 00:33 / Peter Symbolbild imago


Diese Situation ist jedoch bei weitem kein Einzelfall. Auch in einem Klinikum in Wangen im Allgäu ist die Situation ziemlich kritisch. Nach Angaben eines Sprechers werden in der Klinik in Wangen aktuell 18 Coronapatienten behandelt. 28 Mitarbeiter, unter denen sich insgesamt acht Ärzte befinden, befänden sich wegen Corona-Infektionen ebenfalls in Quarantäne. Aus diesem Grund werden in diesem Klinikum bis auf weiteres ausschließlich medizinische Notfälle oder Covid-19-Patienten behandelt. Lediglich Geburten werden ansonsten in der Klinik vorgenommen. Ambulante Patienten werden per Schnelltest auf das heimtückische Virus untersucht. Alle 78 Patienten seien zur Zeit in Einzelzimmern untergebracht. 5 der insgesamt 18 Coronapatienten befinden sich auf der Intensivstation des Krankenhauses. 4 der Intensivpatienten werden zudem künstlich beatmet. Offenbar glaubt man, ab dem Heiligabend wieder Patienten aufnehmen zu können.

Auck Klinik in Pfullendorf muss Aufnahmestopp verhängen

Zuletzt war auch der Aufnahmestopp einer Klinik in Pfullendorf (Kreis Sigmaringen) bekannt geworden, weil man dort auf einen infizierten Patienten gestossen war. Aus diesem Grund werden die Patienten nun nicht mehr in Pfullendorf behandelt sondern an das Krankenhaus Sigmaringen verwiesen. In Pfullendorf haben sich neben dem Patienten offenbar 3 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Dem mit dem Virus infizierte Patient gehe es offenbar sehr gut. Sowohl bei der stationären Aufnahme als auch 5 Tage später seien Tests bei dem Patienten negativ ausgefallen. Bei einer späteren Testung war das Ergebnis dann auf einmal positiv. "Bei der geplanten Entlassung - hier führen wir immer eine letzte Testung durch - war das Ergebnis positiv", erklärte eine Sprecherin. Offenbar war die Virenlast bei den ersten Tests noch zu gering. Sicherheitshalber sollen nun auch alle 31 Patienten des Krankenhauses erneut getestet werden.