Im Laufe der Nacht schafften es die Spezialisten von der Feuerwehr tatsächlich die Drohne aus der luftigen Höhe von 37 Meter wieder auf den Boden zu bringen. Allerdings war zur Bergung der Drohne ein enormer Aufwand notwendig. Zunächst musste die Feuerwehr die Tauenzienstraße wegen des Einsatzes von schwerem Gerät absperren.
Anschließend wurde ein sogenannter Teleskopmast-Kran in Stellung gebracht. Nach rund zwei Stunden konnte die Feuerwehr die Drohne bergen. Diese wurde dann allerdings für die weiteren Ermittlungen von der Polizei beschlagnahmt. Nun soll die Polizei die Gründe für die Bruchlandung der Drohne ermitteln. Sollte den beiden Piloten Fahrlässigkeit nachgewiesen werden, könnten sie verpflichtet sein die Kosten von rund 3.700 Euro für den Einsatz der Feuerwehr zu tragen. Gegen die Regeln haben die Drohnen-Piloten offenbar nicht verstossen. Denn am Breitscheidplatz ist keine Flugverbotszone und das Gewicht der Drohne liegt genau 1 Gramm unter dem Limit für den ein kleiner Drohnen-Führerschein notwendig gewesen wäre. Auf jeden Fall jedoch sollte dieser ganze Aufwand den sie verursacht haben den Bruchpiloten noch einige Zeit zu denken geben.