Schon bald soll der Betrieb der regionalen Impfzentren starten, die als erstes mit den Impfungen gegen das potenziell tödliche Coronavirus beginnen werden, Einige Monate später sollen die Impfungen in der Fläche dann offenbar auch von den Kassenärzten vorgenommen werden.
Zunächst werden die Impfungen gegen das Coronavirus in sämtlichen Bundesländern in den dort eingerichteten regionalen Impfzentren starten. Doch wie es scheint spielen auch die Hausärzte in den Planungen eine wichtige Rolle. "Wir gehen derzeit davon aus, dass die Praxen vermutlich im Sommer impfen werden", erklärt der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings sei die Lagerung des Impfstoffes bei minus 70 Grad für die Praxen so nicht durchführbar. Bei der Zulassung eines Impfstoffes, der nicht so eine extreme Kühlung benötigt, könnten die Praxen dann aber direkt loslegen. "Die Praxen sind darauf eingestellt, schnell eine große Gruppe an Patienten zu impfen", stellt Gassen klar. "Das hat auch jüngst bei der Influenza-Impfung geklappt: Innerhalb weniger Wochen haben die Kolleginnen und Kollegen über 20 Millionen Menschen in Deutschland gegen Grippe geimpft."