Wie die Geriaterin Sharon Inouye aus Boston erklärt, entsteht ein Delirium durch mehrere Belastungen, die zusammenkommen. Wenn ein Patient bereits unter einer chronischen Krankheit leidet oder kognitiven Beeinträchtigungen hat, dann kann eine OP oder eine schwere Infektion einen Verwirrtheitszustand auslösen. Dabei leidet der Patient dann unter Desorientierung, Halluzinationen und Aufmerksamkeitsstörungen. Bei einem Delirium kann das Gehirn sozusagen die in diesem Moment bestehenden Stresssituation nicht mehr korrekt verarbeiten. Nun wollen die Wissenschaftler der Frage nachgehen, welche langfristigen Auswirkungen eine Erkrankung mit dem Coronavirus auf die gesitige Gesundheit der Covid-19-Patienten hat. Schon bald soll das Ergebnis mehrerer Studien zu diesem Thema vorliegen.