Wissenschaftsjournal "Nature“ getitelt: "Warum Schulen wahrscheinlich keine COVID-Hotspots sind“. Wie es scheint wird diese Annahme nun widerlegt. Denn eine neue Studie hat untersucht, wie ansteckend Kinder wirklich sind, berichtet der Wir. Dabei haben de Forscher festgestellt, dass sich Kinder ähnlich häufig infizieren wie die Lehrkräfte.
Bei der angesprochenen Studie hatte das Forschungsteam die Daten seit dem Schulbeginn bis Mitte September von 15.000 Kinder zwischen 6 und 15 Jahren und etwa 1200 Lehrerinnen und Lehrer an 240 österreichischen Schulen ausgewertet. Dabei ist den Forschern aufgefallen, dass sich die Kinder genauso häufig angesteckt hatten, wie die Lehrkräfte. Zusätzlich glaubt der Mikrobiologieprofessor Michael Wagner von der Uni Wien, dass es bei Kindern eine hohe Dunkelziffer gäbe, da der Verlauf der Infektion bei ihnen meist asymptomatisch verlaufe. Dies belegen die Ergebnisse seiner jetzt vorgestellten Studie. Auch ein weitere Ergebnis hat die Wissenschaftler überrascht. In sozial schwächeren Bezirken war die Anzahl der infizierten Schüler bis zu dreieinhalb Mal höher als in anderen Gebieten. Dies führen die Wissenschaftler auf unterschiedliche Gründe zurück. Häufig leben sozialschwache Familien beengter und die Eltern diese Kinder haben meistens keine Möglichkeit aus dem Home Office zu arbeiten.