Lange Zeit war über die Effektivität des Tragens einer Schutzmaske diskutiert worden. Nun hat sich eine wissenschaftliche Studie mit diesem Thema befasst und ist zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen. Wer eine Schutzmaske trägt, senkt das Ansteckungsrisiko mit dem gefährlichen Coronavirus beträchtlich. Die Studie basiert auf den Zahlen deutscher Städte mit und ohne Maskenpflicht.
Eine wissenschaftliche Studie belegt nun, dass das Tragen einer Schutzmaske die Gefahr auf eine Ansteckung mit dem potenziell tödlichen Coronavirus auf fast die Hälfte reduziert. Wissenschaftler geben die Senkung des Ansteckungsrisiko mit 45 % an. In reinen Zahlen ausgedrüchkt könnte man also mit dem permanenten Tragen von Schutzmasken 100 Neuinfektionen auf 55 reduzieren. "Oder noch anschaulicher: Statt 20.000 Neuinfektionen am Tag hätten wir ohne Masken rund 38.000", erklärt Klaus Wälde, einer der Autoren der Studie, die nun in der Fachzeitschrift "PNAS" veröffentlichtet wurde. Deshalb ist Wäldes Fazit auch ganz eindeutig: "Jeder sollte Masken tragen, um sich und andere vor Infektionen zu schützen."