Erster Entwurf fertig - So sollen die Corona-Impfungen in ablaufen

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Erster Entwurf fertig - So sollen die Corona-Impfungen in ablaufen

News (1 / 1) 13.12.2021 00:34 / Olga Symbolbild imago


Schon bald werden die Impfungen gegen das heimtückische Coronavirus beginnen. Nun hat Berlin als erstes Bundesland einen Plan vorgelegt, in dem festgelegt wird, welche Menschen wann geimpft werden sollen. Unter anderem hat man sich Gedanken darüber gemacht, welche Berufe zuerst geimpft werden sollen.

Berlin legt als erstes Bundesland Impfplan vor

In wenigen Wochen wird die größten Impfaktion beginnen, die es je in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gegeben hat! Bereits zwei mögliche Impfstoffe haben die Zulassung beantragt und werden voraussichtlich in der 2. Dezemberwoche zur Nutzung zugelassen. In ganz Deutschland werden mittlerweile Impzentren aufgebaut und Callcenter eingerichtet. Berlin hat nun als erstes der 16 Bundesländer einen konkreten Impfplan vorgelegt, aus dem genau hervorgeht, welche Personen zuerst geimpft werden sollen. Zum Impfstart rechnet man in Berlin mit knapp 900.000 Impfdosen. Mit diesen sollen dann die Bürger geimpft werden, die älter als 75 Jahre sind. Insgesamt handelt es sich dabei um rund 386.884 Personen. Danach sollen die rund 107.216 Mitarbeiter des Gesundheitssystems an die Reihe kommen. Und dann weitere 70.767 Personen, deren Arbeit im Bereich der Daseinsvorsorge liegt. Unter anderem gehören Justizvollzugsbeamte und die Mitarbeiter im Lebensmittelhandel zu dieser Gruppe. Im Bundesgesundheitsministerium arbeitet man unterdessen fieberhaft an einem Impfplan für ganz Deutschland.

Gesundheitsministerium plant Impfungen in Deutschland

Mittlerweile hat das Ministerium einen Referentenentwurf erarbeitet, der unter anderm der "Bild"-Zeitung vorliegt. Darin wird festgelegt, dass alle Menschen mit Wohnsitz in Deutschland einen Anspruch auf den Impfstoff haben, jedoch zunächst "vorrangig bestimmte Personengruppen bei der Erfüllung des Anspruchs“ berücksichtigt werden sollen. Dies bezieht sich auf Personen "mit signifikant erhöhtem Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf“.

Welche Berufsgruppen genau priorisiert werden sollen, ist in dem Papier noch nicht festgelegt. "Die Veröffentlichung der Prio­risierungsempfehlung kann erst mit der Zulassung des Impfstoffes erfolgen“, erklärt jetzt der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens (70). "Es ist vom Gesetz her nicht möglich, eine Empfehlung auszusprechen, wenn formal noch kein Impfstoff da ist. Das wird ziemlich zeitgleich erfolgen, eben in der zweiten Dezemberhälfte.“ Eine Aussage, die der