Wegen der aktuellen Pandemie-Lage sind Pistengaudi und Apres-Ski in diesem Jahr absolut kein Thema. Erst ab Januar sollen die Skigebiete in Deutschland öffnen. Allerdings werden auch diese Maßnahmen einige Menschen nicht davon abhalten ihren Urlaub zu planen. Falls die Skilifte nicht laufen, lautet die Devise von vielen Wintersportlern schlicht und einfach: "Zu Fuß auf den Berg".
Da durch den Teil-Lockdowns viele Freizeiteinrichtungen wie Hallenbädern, Fitnessstudios und Museen geschlossen sind, erwarten die bayrischen Gemeinden während der Weihnachtsferien eine regelrechte Invasion von Tagesausflüglern. In diesem Jahr wird unter anderem der Internationalen Tag der Berge (11. Dezember) begangen,
"Wir rechnen damit, dass viel los sein wird - sofern es erlaubt ist", glaubt Thomas Bucher vom Deutschen Alpenverein (DAV). "Es wird einen großen Druck auf die Natur geben." Ein weiterer Grund für den wohl folgenden Ansturm auf die Berge seien die Beschränkungen der Auslandsreisen. Bei Reisen ins Ausland wird bei der Rückkehr nach Deutschland eine Quarantäne zur Pflicht. Für viele Reisende ein Grund den Urlaub in heimischen Gefilden zu verbringen. Aus diese Grund fürchtet man in einigen bayrischen Gemeinden ein Müll- und Verkehrschaos. Hotel und Gaststätten sind wegen des Lockdowns dicht. Nun erwarten die Gemeinden Autoschlangen durch ihre Orte und Verschmutzung durch Müll ohne jedoch die Möglichkeit auf Einnahmen zu haben.